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Die Spielfreunde Uerdingen wurden gegründet im Jahre 1927. Sie gingen als eigenständiger Spielmannszug aus dem Schützenverein hervor. Aus kleinsten Anfängen gelang es Tambourmajor Heinrich Vogels einen Spielmannszug zu bilden, der schnell einen Namen in Spielmannskreisen hatte. Der zweite Weltkrieg, aus dem viele Spielfreunde nicht mehr heim kehrten, stoppte diesen Aufschwung jäh. Aber schon direkt nach dem Krieg setzten sich einige Unentwegte zusammen und begannen wieder von vorne. Anfang der 50er Jahre wurde Heinz Gompertz Nachfolger des Tambourmajors Heinrich Vogels. In den späten 50er Jahren wurde Jugendlichen erstmals die Möglichkeit der Ausbildung geboten. Dies war der Start eines kontinuierlichen Neuaufbaus und Beginn der Blütezeit der Spielfreunde Uerdingen. Wesentlichen Anteil daran hatte Josef Segermann, der 1962 Heinz Gompertz als Tambourmajor ablöste. Es wurde ein guter starker Klangkörper aufgebaut. Dies spiegelte sich in vielen Sonder- und Ehrenpreisen wieder, die die Spielfreunde bei musikalischen Wettstreiten errangen. Höhepunkt waren eine Silber- und Bronzemedaille beim Weltmusikfest in Kerkrade/Holland (Weltmeisterschaften 1966 und 1970).
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